Wir beraten Sie gern persönlich und individuell bei Ihrer Wahl für den richtigen Fußbodenbelag.

 


- Holz-Bodenbeläge

Holz-Bodenbeläge bezeichnet man auch als harte Bodenbeläge. Wie der Name bereits verrät, bestehen diese größtenteils aus Holz. Es wird jedoch unterschieden, ob es sich um massives Holz oder geschichtetes Holz im Verbund mit anderen Werkstoffen handelt. 

- Laminatboden

Laminat gehört zunehmend zu den beliebtesten Bodenbelägen am Markt. Er kommt dem Erscheinungsbild von Parkett nahe. Die Elemente sind mehrschichtig aufgebaut. Sie bestehen aus einer Trägerschicht, meist mitteldichter Holzfaserplatte (MDF-Platte), einem Dekorlaminat und einer verschleißfesten Kunstharzbeschichtung. Laminatboden ist ziemlich widerstandsfähig gegen Abrieb und Kratzer, Druck und Stößen, UV-Licht und sogar Zigarettenglut. Der Vorteil von Laminat ist ein äußerst geringer Pflegeaufwand. Achten Sie trotzdem darauf, dass der Boden beim Wischen nicht zu nass wird.

- Fertigparkett

Fertigparkett gehört zu den Mehrschichtprodukten und besteht meist aus zwei bis drei Schichten. Die Oberfläche ist meist schon fertig behandelt, was bedeutet, dass das Parkett bereits geölt oder gebürstet wurde.  Fertigparkett wird als Landhausdiele oder als Schiffsboden bezeichnet. Landhausdielen werden ähnlich produziert wie Fertigparkett – ihre Nutzschicht besteht statt nachempfundener Parkettstäbe jedoch aus einem Stück Holz. Die Elemente ergeben dadurch ein gleichmäßiges, ruhiges Erscheinungsbild und halten sich optisch zurück.

- Parkett

Parkett besteht aus horizontal verlegten Massivholzelementen, die meist als Muster zusammengesetzt werden. Als „Parkett“ darf nur ein Boden bezeichnet werden, der mit einer Echtholz-Nutzschicht von mindestens 2,5 Millimetern ausgestattet ist. Als Parkettboden stehen zahlreiche Holzsorten wie zum Beispiel Ahorn, Birnbaum, Esche oder auch Eiche zur Auswahl. Parkett wird weiterhin unterschieden in Dielenboden, ein großformatiger Holzbodenbelag aus langen Brettern und Holzpflaster, Parkettelemente, die die Jahresringe des Holzes zeigen.

- Hobeldielen

Hobeldielen sind nach der DIN 4072 gespundete Bretter, also auf den Längsseiten mit Nuten und Federn versehen. Im Handel sind auch Dielen mit gespundeten Kopfseiten. Handelsübliche Dielen bestehen aus Nadelhölzern wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie. Nach dem Verlegen werden die rohen Dielen abgeschliffen und mit Lack versiegelt. Die übliche Gebrauchsdicke von Dielenbrettern beträgt 20 bis 25 Millimeter – abgenutzte Dielenböden lassen sich mehrmals abschleifen und sehen dann wie neu aus. 

- Textile Bodenbeläge

Unter textilen Bodenbelägen versteht man hauptsächlich Teppichböden, die ganzflächig und baufest auf dem Boden verlegt werden. Dabei kann man sie als Spannteppich auslegen, lose verlegen, mit dem Untergrund verkleben oder auch verkletten. Beliebte Stoffe sind Baumwolle, Jute, Flachs, aber auch Kokos und immer häufiger kommen auch synthetische Fasern wie Polyamid und Nylon zum Einsatz. Unterschieden werden Teppiche hauptsächlich in der Herstellungstechnik. 

- Mineralische Bodenbeläge

Mineralische Bodenbeläge eignen sich optimal für stark frequentierte Bereiche wie Flure, Eingangsbereiche und Bäder. Zu den mineralischen Bodenbelägen gehören Natursteine, keramische Fliesen oder auch Terrazzo. Der Vorteil von mineralischen Bodenbelägen ist ihre gute Wärmeleitfähigkeit. Das bedeutet eine Fußbodenheizung lässt sich optimal damit kombinieren. Wie robust der Fußbodenbelag ist, erkennen Sie anhand der Abriebgruppe. Dabei steht Gruppe 5 für die höchste Widerstandsfähigkeit.

- PVC/Vinylboden

Vinylböden sind wegen der robusten Oberfläche widerstandsfähiger als Böden aus reinem Natur-Material.  Ein wichtiges Merkmal ist die Robustheit und Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen. Außerdem lassen sie sich ganz einfach reinigen und sind deshalb für Allergiker optimal.

- Linoleum

Linoleum erinnert oft an PVC, ist jedoch umweltfreundlich und besteht aus pflanzlichen und mineralischen Stoffen. Wie PVC ist der Belag besonders strapazierfähig und langlebig. Außerdem kann er gut mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Neben Leinöl besteht Linoleum noch aus Holz- oder Korkmehl, gemahlenem Kalkstein, Naturharzen und Pigmenten. In Bahnen wird es auf ein Jutenetz aufgewalzt. In den 1950er-Jahren war Linoleum ein sehr beliebter Bodenbelag. Durch das aufkommende Umweltbewusstsein erfreute sich das Naturprodukt mit der Zeit wieder höherer Aufmerksamkeit. 

- Korkboden

Korkboden wirkt warm und gemütlich und kann so gut wie jede gewünschte Optik annehmen. Außerdem ist dieser Fußbodenbelag trittschalldämmend und besitzt eine äußerst gute Isolierung, sodass er wasserundurchlässig ist.  Kork gibt es in ganz verschiedenen Optiken, darunter Holz, Stein oder auch Beton und außergewöhnliche Muster. Wer keine Korkfliesen verlegen möchte, kann sich auch für Korkparkett entscheiden. Dabei werden bereits versiegelte Korkdielen miteinander verklebt oder ineinander geklickt







 

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